PPL(A) & LAPL(A)

Zwei, auf die Sie fliegen werden.

PPL(A)

Hinter der Abkürzung PPL(A) verbirgt sich die „Private Pilot License (Aeroplane)“. Mit dieser Lizenz erhalten Sie die europaweite Berechtigung einmotorige Flugzeuge zur privaten Nutzung zu chartern und zu fliegen. Sozusagen die perfekte Lizenz für alle, die privat hoch hinauswollen.
Der PPL(A) beruht auf internationalen Standards. Eine Umschreibung z.B. auf eine US-Lizenz ist deswegen möglich.

    Voraussetzungen im Überblick:
  • Mindestalter bei Beginn der Ausbildung 16 Jahre (zur Erteilung der Lizenz 17 Jahre)
  • Medizinisches Tauglichkeitszeugnis
  • Nachweis der Zuverlässigkeit im Sinne des §24 LuftVZO
  • Auszug aus dem Verkehrszentralregister (nicht älter als 6 Monate)

LAPL(A)

Erst 2013 eingeführt, so erfreut sich diese Leichtluftfahrzeug-Pilotenlizenz doch großer Beliebtheit. Die Abkürzung LAPL(A) steht für „Light Aircraft Pilote License (Aeroplane)“. Wie auch die PPL berechtigt diese Lizenz zum Fliegen von einmotorigen Flugzeugen im privaten Bereich innerhalb Europas. Aber es gibt auch einige Unterschiede.

    Voraussetzungen im Überblick:
  • Mindestalter bei Beginn der Ausbildung 16 Jahre (zur Erteilung der Lizenz 17 Jahre)
  • Medizinisches Tauglichkeitszeugnis
  • Nachweis der Zuverlässigkeit im Sinne des §24 LuftVZO
  • Auszug aus dem Verkehrszentralregister (nicht älter als 3 Monate)
    Unterschiede zu PPL(A)
  • Die praktische Ausbildung umfasst nur 30 Stunden statt 45 Stunden.
  • Die ersten 10 Flugstunden nach Scheinerwerb müssen allein geflogen werden. Erst danach ist es erlaubt, bis zu 3 Passagiere mitzunehmen.
  • Die Lizenz ist nur innerhalb der EU gültig. Eine Umschreibung auf Lizenzen von Nicht-EU-Ländern ist nicht vorgesehen.
  • Ein Upgrade auf PPL ist ohne weiteres möglich, erforderlich sind dafür 15 Flugstunden mit Fluglehrer und einem Prüfungsflug.

Mehr zu PPL(A) & LAPL(A)